{"id":1119,"date":"2018-06-29T17:02:34","date_gmt":"2018-06-29T15:02:34","guid":{"rendered":"https:\/\/unexplainable-world.com\/?p=1119"},"modified":"2023-09-15T15:57:41","modified_gmt":"2023-09-15T13:57:41","slug":"death-valley-germans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/death-valley-germans\/","title":{"rendered":"Die \u00bbDeath Valley Germans\u00ab \u2013 4 deutsche Touristen verschwinden spurlos im kalifornischen Tal des Todes"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"paragraph-c1f0e43\" class=\"paragraph-c48c7e1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Dies ist eine Geschichte von ungl\u00fccklichen Fehlentscheidungen und mangelnder Vorbereitung in einer der <strong>lebensfeindlichsten Regionen der Erde<\/strong>. Im Juli 1996 verschwinden 4 deutsche Touristen in der unerbittlichen Wildnis des ber\u00fcchtigten <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valleys <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">im US-Bundesstaat Kalifornien. Ihr Schicksal war lange Zeit unklar. Vor einigen Jahren konnte das R\u00e4tsel um das Verschwinden der 4-k\u00f6pfigen Familie, die in US-amerikanischen Medien als&nbsp;<strong>\u00bbDeath Valley Germans\u00ab<\/strong> bekannt wurden, letztendlich doch noch gel\u00f6st werden.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-ca2b2a5\" class=\"paragraph-c8f7681\"><span style=\"font-weight: 400;\">Bei der Familie handelte es sich um den 34-j\u00e4hrigen Architekten <strong>Egbert Rimkus<\/strong>, seiner 28-j\u00e4hrigen Freundin <strong>Cornelia \u00bbConny\u00ab Meyer<\/strong> sowie seinem 8-j\u00e4hrigen Sohn <strong>Georg Weber<\/strong> und Cornelias 4-j\u00e4hrigem Sohn <strong>Max Meyer<\/strong>, die einen 3-w\u00f6chigen Urlaub in den USA machten. Das frisch liierte Paar lebte in Dresden. Sp\u00e4tere Untersuchungen konnten Klarheit \u00fcber die Tage vor ihrem Verschwinden schaffen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cbca6df\" class=\"paragraph-cf2c20f\"><span style=\"font-weight: 400;\">Sie starteten ihre Reise am Frankfurter Flughafen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Seattle, wo sie am 8. Juli landeten, flogen sie weiter Richtung Los Angeles. Vor Ort mieteten sich die 4 Deutschen einen Leihwagen und \u2013 wie Bilder ihrer gefundenen Kamera nahelegten&nbsp;\u2013 fuhren zur kalifornischen K\u00fcste, bevor sie das <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Treasure Island Hotel <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">in Las Vegas aufsuchten. Am 22. Juli checkten sie wieder aus und brachen in Richtung <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valley <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">auf. Ihr Ausflugsziel war vermutlich der <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Yosemite National Park<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Marathon im Death-Valley-Nationalpark und Verschwinden der Deutschen<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cf6397f\" class=\"paragraph-cb2f4e7\"><span style=\"font-weight: 400;\">Das <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Death Valley<\/strong>&nbsp;<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013 auf Deutsch <\/span><strong><i>Tal des Todes<\/i><\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;\u2013 wurde 1994 Teil eines der gr\u00f6\u00dften Nationalparks der USA. Der <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death-Valley-Nationalpark<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, der sich \u00fcber eine Fl\u00e4che von mehr als <strong>13.000 km\u00b2<\/strong> erstreckt und j\u00e4hrlich mehr als eine Million Besucher anlockt, ist eines der <strong>hei\u00dfesten Orte der Welt<\/strong>. Als w\u00e4re das nicht schon genug, erlebte das Tal im Sommer 1996 eine 40-t\u00e4gige rekordbrechende Hitzewelle mit Temperaturen bis zu <strong>55\u00b0C<\/strong>.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c26e554\" class=\"paragraph-c12f368\"><span style=\"font-weight: 400;\">Zur gleichen Zeit, als Egbert Rimkus und seine kleine Familie das <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valley <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">erreichten, fand dort der j\u00e4hrliche Ultramarathon <\/span><strong><i>Badwater 135<\/i><\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"> statt. Bei diesem Ultramarathon laufen die Athleten <strong>135 Meilen ( 217 km )<\/strong> quer durch das <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valley <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">bis hoch zum <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Whitney Portal <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">am<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\"> Mount Whitney<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">. Er gilt als eines der h\u00e4rtesten Wettl\u00e4ufe der Welt.<\/span><\/p>\n\n\n\n<div id=\"div-c3bf093\" class=\"div-cc72ba3 image-full\">\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"image-cccc527\" class=\"image-cad261d cc-img\" src=\"https:\/\/unexplainable-world.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/death-valley-germans-badwater-basin.jpg\" srcset=\"https:\/\/unexplainable-world.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/death-valley-germans-badwater-basin.jpg 750w, https:\/\/unexplainable-world.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/death-valley-germans-badwater-basin-300x124.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" width=\"750\" height=\"310\" alt=\"Death Valley Badwater Becken\"\/>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-ce2f67a\" class=\"paragraph-c4cd1bf\">Badwater Becken \u2013\u00a0Austragungsort des Badwater 135 Ultramarathons |\u00a0\u00a9 Alexander Migl \/ <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 4.0<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Death_Valley_Badwater_Basin_P4240757.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikimedia Commons<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cca58b2\" class=\"paragraph-c2aa57e\"><span style=\"font-weight: 400;\">Im Gegensatz zu den 4 Deutschen hatten sich die Marathonl\u00e4ufer auf die Tortur durch das kalifornische Tal monatelang vorbereitet. Dar\u00fcber hinaus wurden sie auf dem Weg durch das br\u00fctend hei\u00dfe <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Tal des Todes <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">auf Schritt und Tritt von Unterst\u00fctzungsteams begleitet. Egbert Rimkus, seine Freundin Conny und ihre 2 Kinder waren dagegen ganz auf sich alleine gestellt, lediglich mit zwei vereinfachten Touristenkarten und viel zu wenig Proviant ausgestattet. Dies sollte ihnen zum Verh\u00e4ngnis werden.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Keine Spur von Egbert Rimkus und seiner Familie<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c2933e6\" class=\"paragraph-cb761e6\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die Mietwagenfirma <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Dollar car rentals <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">hatte den Wagen, der am 26. Juli zur\u00fcckgegeben werden sollte, am 10. September als gestohlen gemeldet. Sie wartete \u00fcblicherweise 30 Tage nach Ablauf der R\u00fcckgabefrist, bis sie ein Leihfahrzeug der Polizei meldete.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c947617\" class=\"paragraph-cfb7007\"><span style=\"font-weight: 400;\">Egbert Rimkus&#8217; Ex-Frau <strong>Heike Weber<\/strong> begann sich Sorgen zu machen, als ihr Sohn Georg am 27. Juli nicht nach Hause kam und wandte sich an die Reiseagentur ihres Ex-Mannes. Die deutsche Reiseagentur fragte bei <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Dollar car rentals <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">nach Informationen \u00fcber die 4 Deutschen, doch dort konnte kein Mitarbeiter weiterhelfen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c374df1\" class=\"paragraph-c608106\"><span style=\"font-weight: 400;\">Heike Weber bef\u00fcrchtete, dass sich ihr Ex-Mann mit ihrem Sohn ins Ausland absetzen wollte. Sie beschrieb ihn als einen Abenteurer und Draufg\u00e4nger und hielt ihn f\u00fcr clever genug, einen Plan auszuarbeiten, um mit ihrem Sohn unterzutauchen. Am 14. August meldeten die deutsche Reiseagentur und die Mietwagenfirma die deutschen Touristen bei <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Interpol<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> als vermisst. Eine hei\u00dfe Spur gab es zu dem Zeitpunkt nicht.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><b>Fund des Leihwagens und die anschlie\u00dfende Suche nach den Vermissten<\/b><\/h3>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c726a5f\" class=\"paragraph-cfdfb0a\"><span style=\"font-weight: 400;\">Dies \u00e4nderte sich fast 3 Monate sp\u00e4ter, am 21. Oktober 1996, als der <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valley National Park Ranger<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"><strong> Dave Brenner<\/strong> in einem Hubschrauber \u00fcber den s\u00fcdlichen Teil des <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valleys <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">flog. Der Nationalpark-Ranger war nicht auf der Suche nach den 4 Deutschen, sondern auf einer Mission zum Aufsp\u00fcren von Drogenlaboren. Doch er war es, der den <strong>gr\u00fcnen Plymouth<\/strong> im <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Anvil Canyon<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, abseits jeder offiziellen Stra\u00dfe, als erstes entdeckte. Brenner wunderte sich, was der Familienwagen, der f\u00fcr dieses Gel\u00e4nde v\u00f6llig ungeeignet war, dort zu suchen hatte.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cf3846d\" class=\"paragraph-c593759\"><span style=\"font-weight: 400;\">Er landete mit seinem Hubschrauber und untersuchte den offenbar schon l\u00e4nger verlassenen Plymouth. Er fand Anzeichen daf\u00fcr, dass die 4 Deutschen sich einige Zeit an dieser Stelle aufhielten. Nahrungsmittelverpackungen, Toilettenpapier sowie F\u00e4kalien befanden sich in der N\u00e4he des staubbedeckten Plymouths.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cec284f\" class=\"paragraph-c33b738\"><span style=\"font-weight: 400;\">Anhand des Nummernschildes waren die 4 Touristen aus Deutschland schnell identifiziert und so begann in den darauffolgenden Tagen eine mit 250 Personen gro\u00df angelegte Suchaktion nach Egbert Rimkus, Cornelia Meyer, Georg Weber und Max Meyer. Die involvierten Suchmannschaften durchk\u00e4mmten tagelang das Gebiet, in dem sie die Vermissten vermuteten. Sie fanden lediglich eine leere Bierflasche im Sand, die sie den Deutschen zuschreiben konnten, ansonsten fehlte jede Spur.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Tom Mahood und seine Theorie, die zum Durchbruch f\u00fchrt<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c47cdb7\" class=\"paragraph-cdd16ed\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die Jahre danach folgten weitere sowohl offizielle als auch private Suchaktionen, doch der Erfolg blieb aus. Erst im <strong>Jahr 2009<\/strong>, als der Such- und Rettungsarbeiter f\u00fcr das <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Los Angeles County <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Tom Mahood<\/strong> auf den Fall aufmerksam wurde, gelang der Durchbruch und das Schicksal von Egbert Rimkus, Cornelia Meyer und ihren S\u00f6hnen konnte nach 13 Jahren letztendlich doch noch gekl\u00e4rt werden.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cf78833\" class=\"paragraph-c1920ca\"><span style=\"font-weight: 400;\">Tom Mahood stellte eine <strong>Theorie<\/strong> auf, wie es zu dem tragischen Ungl\u00fcck gekommen sein k\u00f6nnte:<\/span><\/p>\n\n\n\n<div id=\"div-c985530\" class=\"div-c3bab87\">\n<p id=\"paragraph-c5e40a9\" class=\"paragraph-c4e5a69\"><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u00bbDas wahrscheinlichste Szenario ist, dass sie am Morgen des 23. Julis Hanaupah Canyon verlassen haben und Richtung S\u00fcden zur Warm Spring Road gefahren sind, um dann weiter Richtung Westen zu gelangen. An diesem Punkt m\u00fcssten sie eine schmale Schotterstra\u00dfe vorgefunden haben. Am Warm Spring Camp machten sie wahrscheinlich Halt, weil sie dachten, dass sie sich dort nach dem Stra\u00dfenzustand weiter westlich erkundigen k\u00f6nnten. Stattdessen fanden sie das Warm Spring Camp verlassen vor und schrieben dort einen Eintrag ins G\u00e4stebuch, der vermuten lie\u00df, dass sie Richtung Mengle Pass weiterfuhren.<\/span><\/i><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c227911\" class=\"paragraph-ce38fd4\"><em>Dann fuhren sie westlich Richtung Butte Valley. Sie mussten auch dort schlechte Stra\u00dfenzust\u00e4nde vorgefunden haben, bevor sie die sogenannte Stone Cabin entdeckten. An der Stone Cabin haben sie wahrscheinlich erneut einen Versuch unternommen, nach den Stra\u00dfenzust\u00e4nden auf ihrem weiteren Weg zu fragen. Doch auch dort war es menschenleer. Sie entschieden sie sich aus der Stone Cabin eine Flagge als Souvenir mitzunehmen und dann Richtung Mengle Pass zu fahren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c2d92ac\" class=\"paragraph-cf4055c\"><em>Als sie den Mengle Pass erreichten, wurde ihnen schnell klar, dass sie dort unm\u00f6glich mit ihrem Wagen weiterkamen. In ihrem Reisef\u00fchrer war der Mengle Pass nicht anders gekennzeichnet als jene Stra\u00dfen, die sie zuvor schon befahren hatten, und deshalb gab es f\u00fcr die Gruppe keinen Grund zu glauben, dass der Mengle Pass nicht befahrbar w\u00e4re.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c58b3cf\" class=\"paragraph-c9402fe\"><em>Sie mussten also umkehren. Egbert schaute im Reisef\u00fchrer nach dem schnellsten Weg zur\u00fcck. Er fand eine alternative, k\u00fcrzere Route zur\u00fcck ins Tal und so machten sie sich auf den Weg herunter zum Anvil Canyon. Nat\u00fcrlich war das keine gute Route; besonders am sp\u00e4ten Nachmittag, wenn das Tageslicht schon schwindet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c0d413f\" class=\"paragraph-c01ac09\"><em>Die Deutschen kehrten zur Stra\u00dfenkreuzung an der Stone Cabin zur\u00fcck und bogen auf die Anvil Canyon Road ab. Wahrscheinlich hatten sie es mittlerweile ziemlich eilig und wollten den Yosemite National Park so fr\u00fch wie m\u00f6glich erreichen. Deshalb fuhren sie f\u00fcr die schlechten Stra\u00dfenbedingungen viel zu schnell und gro\u00dfe Steine zerst\u00f6rten 3 ihrer Reifen. Mit 3 platten Reifen war es f\u00fcr sie unm\u00f6glich weiterzufahren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c65c8e0\" class=\"paragraph-c0ccef3\"><em>M\u00f6glicherweise sah Egbert auf der Touristenkarte die n\u00f6rdliche Grenze des China Lake Naval Weapons Center (NWC), die nur 8 oder 9 Meilen s\u00fcdlich von ihnen lag. Man kann sich leicht vorstellen, wie er die umgebenden H\u00fcgel hochkletterte und Richtung S\u00fcden schaute, um in der Ferne die Sicherheit versprechende Milit\u00e4reinrichtung zu entdecken.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-ce792f6\" class=\"paragraph-c70c4a6\"><em>Die Gruppe verbrachte dann wahrscheinlich eine Nacht in dem Leihwagen und brach fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen auf der Suche nach Hilfe Richtung China Lake NWC auf.\u00ab<\/em><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cb491c3\" class=\"paragraph-c6cf525\"><span style=\"font-weight: 400;\">Rettungsteams in den vorherigen Jahren schlossen die M\u00f6glichkeit aus, dass sich Egbert Rimkus und Cornelia Meyer in diese Richtung begaben und deshalb wurde auch nie offiziell in der N\u00e4he des <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">China Lake Naval Weapon Centers <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">gesucht.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c6d8b47\" class=\"paragraph-c09eeef\"><span style=\"font-weight: 400;\">Tom Mahood folgerte, dass es die wahrscheinlichste Route der Deutschen war. Egbert und Cornelia dachten wahrscheinlich, dass die Milit\u00e4reinrichtung mit Soldaten und Mitarbeitern besetzt war. Doch dies war nicht der Fall.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"test\u00fcberschrift\" style=\"color: #000000;\"><strong>13 Jahre nach Verschwinden&nbsp;\u2013 Tom Mahood und Les Walker finden \u00dcberreste der \u00bbDeath Valley Germans\u00ab<\/strong><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cc0e7e4\" class=\"paragraph-c5b6360\"><span style=\"font-weight: 400;\">Mahood und sein Suchpartner<strong> Les Walker<\/strong> durchforsteten stundenlang das unwirtliche Gebiet rund um das <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">China Lake NWC<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">. Schlie\u00dflich wurden sie s\u00fcd\u00f6stlich der Milit\u00e4reinrichtung und 8 Meilen von dem Plymouth entfernt in einem abgelegenen Gebiet namens <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Goler Wash <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">f\u00fcndig. Die gefundenen Knochen konnten als Egbert Rimkus und Cornelia Meyer identifiziert werden. Neben ihren \u00dcberresten lagen der Reisef\u00fchrer, leere Bierflaschen und 2 leere Wasserbeh\u00e4lter. Es wurden weitere Knochen gefunden, die wahrscheinlich den Kindern zuzuordnen sind, jedoch konnte nicht mehr genug DNS extrahiert werden, um eine Identifizierung durchzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n\n\n\n<div id=\"div-c6b565b\" class=\"div-cfc7cfe iframe-right\">\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/8tLM2USYjMQ\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c8ba610\" class=\"paragraph-c036efa\">Bericht \u00fcber Tom Mahood und Les Walker, die nach 13 Jahren \u00dcberreste der Familie gefunden haben<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-c25ebb5\" class=\"paragraph-c562755\"><span style=\"font-weight: 400;\">Nach 13 Jahren der Ungewissheit erfuhren die Angeh\u00f6rigen letztendlich doch noch, welches Schicksal die Dresdner Familie ereilte. Egbert Rimkus und Cornelia Meyer untersch\u00e4tzen die unerbittliche Wildnis des <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valleys <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">und bereiteten sich nicht angemessen auf die Durchfahrt, die nur ortskundigen Fahrern mit Gel\u00e4ndefahrzeugen empfohlen wird, vor. Dazu kamen dann noch ungl\u00fcckliche Fehlentscheidungen, wie die Fahrt zum unpassierbaren <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Mengle Pass <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">und der Fu\u00dfmarsch zum menschenleeren <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">China Lake NWC<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, die unter anderem auch durch einen vereinfachten Reisef\u00fchrer beg\u00fcnstigt wurden.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"paragraph-cba0889\" class=\"paragraph-cb1084d\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die 4 Deutschen waren nicht die einzigen Touristen, die dieses schreckliche Schicksal im <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Death Valley<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> erlitten. In den letzten 20 Jahren alleine kam es im Tal des Todes mindestens zu <strong>einem Dutzend hitzebedingten Todesf\u00e4llen<\/strong> und vielen weiteren Zwischenf\u00e4llen, die beinahe zum Tod gef\u00fchrt h\u00e4tten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marathon im Death-Valley-Nationalpark und Verschwinden der Deutschen Keine Spur von Egbert Rimkus und seiner Familie Fund des Leihwagens und die anschlie\u00dfende Suche nach den Vermissten Tom Mahood und seine Theorie, die zum Durchbruch f\u00fchrt 13 Jahre nach Verschwinden&nbsp;\u2013 Tom Mahood und Les Walker finden \u00dcberreste der \u00bbDeath Valley Germans\u00ab<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3813,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[22,20],"class_list":["post-1119","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tragische-vorfaelle","tag-usa","tag-vermisstenfall"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1119"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4730,"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119\/revisions\/4730"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3813"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/unexplainable-world.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}